Kurzfilme, Dokus, Podcasts, etc.

Diese Inhalte eignen sich z.B. für den Einstieg ins Thema Überschuldungsprävention und Finanzbildung.

Methodisch Didaktische Hinweise:

  • Sequenzierung ist bei längeren Filmausschnitten sinnvoll
  • Wiederholungen und Einfrieren können als Möglichkeit der gedanklichen Verarbeitung dienen
  • Aufbereitung der Einheit in: Vor dem Sehen (Aktivierung, Neugier), während des Sehens (Aktivität, so dass passives Sehen verhindert wird, u.U. mit Fragen beantworten, Checkliste, Fragen zum Ankreuzen, etc.) und nach dem Sehen (verstehen, vertiefen, Bezug zur Lebenswelt herstellen)
  • Bei der Durchführung von Unterrichtsveranstaltungen, unabhängig von der Zielgruppe, können (Kurz-) Filme sehr gut eingesetzt werden. Zum einen als Einstiegsmethode, um zu Beginn auf das Thema einzustimmen und erste Informationen zu liefern. Zum anderen aber auch, um Diskussionsrunden mit inhaltlichem Bezug anschließen zu lassen.

Seit 1992 konzipiert und realisiert das Medienprojekt Wuppertal erfolgreich Projekte, bei denen Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 14 bis 28 Jahren unterstützt werden, eigene Videos zu produzieren. Diese Videos werden dann in Kinos, Schulen und Jugendeinrichtungen in Wuppertal gezeigt und bundesweit als Bildungsmittel vertrieben. Das Ziel des Projekts ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre eigenen Ansichten und Lebensinhalte kreativ in Filmen auszudrücken. Diese Filme dienen der persönlichen Reflexion der Filmemacher, fördern die Medienkompetenz der Zuschauer und informieren pädagogische, politische und mediale Entscheidungsträger.

Filme Aus dem Medienprojekt Wuppertal

Der Dokumentarfilm porträtiert junge Menschen und ihr Konsumverhalten sowie ihre Ideen für mehr Nachhaltigkeit im Konsum. Darüber hinaus zeigen die Jugendlichen im Selbstexperiment, wie sie zeitweise auf alltägliche Dinge wie Strom, Plastik oder Zucker verzichten und halten ihre Erfahrungen und Einsichten hierbei in Videotagebüchern fest. Verschiedene Nachhaltigkeitsmodelle werden exemplarisch dargestellt wie Leben ohne Geld, Werbung nur für Fair-Trade und Share-Economy.

Mit dem Film werden nicht nur aktuelle Überzeugungen und Umgangsweisen von jungen Menschen zum Thema Essen dargestellt. Er dient gleichzeitig als Diskussionsanregung und Möglichkeit, das eigene Verhältnis zu Lebensmitteln und das persönliche Essverhalten zu reflektieren und gegebenenfalls zu überdenken. Eine fast unbegrenzte Auswahl an Lebensmitteln und Gerichten füllt unsere Supermarktregale und Speisekarten. Gleichzeitig werden wir mit diversen Ernährungsmöglichkeiten konfrontiert: Ob Fastfood, Bio oder nur vegan – der Fantasie und dem Appetit sind keine Grenzen gesetzt.

Der Film thematisiert den scheinbaren Zusammenhang zwischen Erfolg und dem äußeren Erscheinungsbild. Wie sehr kennzeichnet die Zugehörigkeit zu einer Gruppe das Äußere? Was macht Schönheit wirklich aus? Die Dokumentation begleitet fünf Jugendliche in ihrem Alltag, beim Schminken, Einkaufen und Sport. Was finden sie schön und was nicht? Worauf achten sie bei sich, beim Partner und bei Freunden? Wie viel oder wie wenig tun sie für ihre Wunschfigur und ein gutes Körpergefühl?

In einer Gesellschaft, die sich zunehmend über den Konsum definiert, fällt es Jugendlichen und jungen Erwachsenen schwerer, mit Geld selbstständig umzugehen. Mit dem Eintritt in die Volljährigkeit können Handy- und andere Verträge abgeschlossen und Kredite aufgenommen werden. Des Weiteren werden Formen der Schuldnerberatung und Präventionsarbeit im Bereich der Jugendverschuldung vorgestellt.

Die von jungen Menschen produzierten umweltpolitischen Kurzfilme behandeln die Schwerpunkte Umweltzerstörung, Klimapolitik, alternative Energieformen, nachhaltiges Handeln und Konsumieren sowie Klimafluchtursachen. Weitere Filme bieten Diskussionsanstöße zu aktuellen Streik- und Protestformen wie der Bewegung Fridays for Future, Extinction Rebellion oder zivilem Ungehorsam von Ende Gelände in Braunkohlerevieren.

Clips und Dokumentationen auf YouTube

Das Präventionsprojekt Cashless München hat in verschiedenen Filmprojekten mit Jugendlichen Kurzfilme zu verschiedenen Themen produziert.

Konferenz DenkwerkZUKUNFT Vortrag „Weichen stellen. Wege zu zukunftsfähigen Lebensweisen"

Ein Film der Schuldnerhilfe Essen e.V.: Dieser Film zeigt, wie verführerisch die Verlockungen des Konsums sind. Die freigiebige Kreditvergabe der Banken funktioniert. Er zeigt auch, was passiert, wenn sich die Einkommenssituation durch Arbeitslosigkeit schlagartig verschlechtert und wie durch die „Vogel-Strauß“-Taktik das Problem der Betroffenen eher größer als kleiner wird. Dieser Film eignet sich besonders in der Arbeit mit Jugendlichen (Klasse 8-13), die den Auszug aus dem Elternhaus vor sich haben, mit pädagogischem Begleitheft.

Ein Clip zur 0% Finanzierung und wichtigen Fragen rund um das Thema „Kaufen auf Pump“.

Der YouTube Channel der Deutschen Bundesbank bietet unter der Rubrik Erklärvideos vielfältige Themen Rund um das Thema Finanzen – z.B.: im Medienpaket „Mit Geld umgehen“

Ein Film der Caritas Mecklenburg e.V., der den Verlauf von der Ver- zur Überschuldung beschreibt und die wertvolle Arbeit der Schuldnerberatung verdeutlicht. Dieser Film zeigt auf, wie wichtig professionelle Unterstützung in einer Überschuldungssituation ist.

Das Video der Bundeszentrale für politische Bildung zeigt ein Interview mit dem Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler Joseph Vogl. Hierbei macht er sich Gedanken über den Schulden- und Schuldbegriff. Was haben Schulden mit Moral zu tun? Was sagt die Philosophie über das Verhältnis von Schuldner und Gläubiger? Welche Rolle spielen Schulden in der Literatur? Welche Bedeutung haben sie für die Souveränität moderner Demokratien?

Weitere Filme

Spielfilm über ein junges Paar, das durch unbedachte Konsumentscheidungen in die Schuldenfalle gerät, u. a. mit Axel Prahl, als DVD im Internet bestellbar.

Verfügbare Restbestände sind bei der Schuldnerberatung DILAB. V., Rigaer Str. 103, 10247 Berlin bestellbar, rufen Sie an unter: 030 422 77 94

Podcasts | Audio

Die Podcastreihen „Nachgehakt" und „Genau genommen" der Verbraucherzentrale Berlin behandeln spannende Themen des Verbraucherschutzes.

Hier sammeln wir Folgen des Fluter-Podcasts, die sich mit Finanz-, Wirtschafts- und Konsumthemen beschäftigen.

Der Podcast behandelt Themen wie Inflation, BIP oder Bargeld und kann als z.B. als Einstieg oder zur eigenen vorherigen Information und Auseinandersetzung mit einem Thema genutzt werden.

Der Podcast "Erklär mir die Welt" beschäftigt sich mit wichtigen Themen rund um Finanzen (z.B. Globalisierung, Altersarmut von Frauen, Umgang mit Überschuldung, etc.). Der Journalist Andreas Sator lädt für die einzelnen Folgen Expert:innen zu sich. Es gelingt ihnen dabei, die teilweise komplexen Sachinhalte einfach und anhand zahlreicher Beispiele zu erklären. Frage und Antwort werden offen gehalten, weshalb der Informationsgehalt weit über die Welt der Finanzen hinausgeht.